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Sonderveröffentlichung

Ran an den Rasen

Lüften, Mähen, Säen, Düngen – so sprießen die grünen Halme bis zum Sommer wieder.

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Damit sich ein einheitliches Rasenbild entwickelt, sollte der Dünger immer sehr gleichmäßig verteilt werden. Ungeübte Hobbygärtner verwenden für größere Flächen am besten den Streuwagen. Foto: Hauert
Die kalte Jahreszeit hat unschöne Spuren auf dem Rasen hinterlassen: braune Flecken, kahle Stellen, Moos. Wer bis zum Sommer wieder ein einheitliches, dichtes Grün sehen möchte, sollte dem Rasen eine Frühjahrskur mit Vertikutierer, Nachsaat und Düngung gönnen. „Die beste Zeit für eine Rasennachsaat ist zwischen Ende März und Anfang Mai“, sagt Pitt Frühhaber, Gartenbauingenieur beim Schweizer Düngerspezialisten Hauert. Da das Saatgut ausreichend Sonnenlicht zum Auskeimen benötigt, ist es ratsam, die Rasenfläche zuvor gründlich zu mähen und zu vertikutieren. Wer sich nicht extra einen Vertikutierer kaufen möchte, kann sich ein motorbetriebenes Gerät auch im Gartencenter oder Baumarkt ausleihen.

Vor der Rasennachsaat muss das Schnittund Vertikutiergut gründlich entfernt werden. Für kahle Stellen und stark strapazierte Bereiche gibt es spezielle Mischungen im Handel. „Der erste Schnitt kann in der Regel vier bis fünf Wochen nach der Aussaat erfolgen, dann wenn das Gras eine Wuchshöhe von mindestens acht bis zehn Zentimetern erreicht hat“, erläutert Frühhaber. „Die Messer des Rasenmähers müssen unbedingt scharf sein, da die jungen, noch nicht tief verwurzelten Pflanzen durch stumpfe Schneidmesser leicht wieder herausgerissen werden. Zunächst sollte man den Rasenmäher nicht tiefer als sechs Zentimeter einstellen. Erst nach dem dritten oder vierten Mähen ist die Rasenfläche voll belastbar, und die Schnitthöhe kann verringert werden.“ Die Graspflanzen können natürlich nur gesund und dicht wachsen, wenn sie ausreichend Nährstoffe bekommen. Deshalb ist Rasendünger wichtig. Er sollte im Frühjahr entweder direkt nach der Nachsaat ausgebracht werden oder dann, wenn die Fläche nach dem ersten Mähen wieder bedenkenlos betreten werden kann. Damit sich ein einheitliches Rasenbild entwickelt, muss der Dünger immer sehr gleichmäßig verteilt werden. Deshalb nutzen ungeübte Hobbygärtner auch hier bei größeren Flächen am besten den Streuwagen. PM

Küchen Treff Dresden


Tage der offenen Gärten in der Region

Eine Gartenreise muss nicht unbedingt nach England oder durch die in den großen Gartenreiseführern genannten Anlagen in Deutschland führen: Zahlreiche hiesige, private Gärten öffnen auch in diesem Jahr wieder ihre Türen und Pforten für interessierte Besucher.

Dresden und Umgebung: 18. Juni, von 10 bis 18 Uhr

Zum wiederholten Mal lädt die private Initiative „Tag der offenen Gartenpforte Dresden“ zum Entdecken privater grüner Oasen ein. Etwa 20 Gärten aus Dresden und dem Umland von Bannewitz bis Moritzburg können am 18. Juni besichtigt werden. Vom Garten am Schloss über ländliche Gärten/Bauerngärten über den Garten am Atelier bis zum Wohlfühlgarten reicht die Bandbreite. Wer mitmachen möchte, kann sich noch bis Mitte/Ende April anmelden. Infos: www.offene-gartenpfortedresden.de

Pirna und Umgebung: 11. Juni, 10 bis 18 Uhr

Die Privatinitiative „Tag der offenen Gartenpforte in Pirna und Umgebung“ lädt schon seit mehreren Jahren in die Gärten der Region ein. In diesem Jahr ist der Termin am 11. Juni von 10 bis 18 Uhr. Anmeldungen sind noch bis Mitte/Ende April möglich. Internetseite: http://offene-gaerten-in-pirna-und-umgebung.blogspot.de/

Bautzen und Umgebung: 3. September, 10 bis 18 Uhr

Auch in der Oberlausitz ist der Tag der offenen Gärten schon zur Tradition geworden. Der nächste „Tag des offenen Gartens“ in Bautzen und Umgebung findet am 3. September von 10 bis 18 Uhr statt. Interessierte, die ihren Garten öffnen wollen, können sich noch bis Mitte April anmelden. Infos gibt es unter: www.a-bernstein.de/HTML/offener-garten.html