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sz-online.de - Sächsische Zeitung [online]
Sonderveröffentlichung
31.05.2017

Liebe Leserinnen, liebe Leser,


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Prof. Michael Baumann, Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) 
Foto: NCT Dresden/Philip Benjamin
Sachsen und insbesondere Dresden haben sich in den beiden vergangenen Jahrzehnten als weltweit anerkannte Standorte der Forschung und Entwicklung profiliert. Neben Spitzentechnologien, an denen Institute der Technischen Universität Dresden ebenso forschen wie zahlreiche außeruniversitäre Institutionen, spielt das Gebiet der Lebenswissenschaften eine wichtige Rolle.

Zum Wohl der Menschen: Übergeordnetes Ziel zahlreicher Projekte ist es, Krankheiten erfolgreich zu erkennen und zu behandeln. Ein gutes Beispiel dafür ist die Krebsforschung. Hier setzen das Universitätsklinikum Dresden und die Medizinische Fakultät der TU Dresden sowie das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg seit Jahren wichtige Akzente.

Innovative Strukturen prägen auch die Versorgung von Krebspatienten: Als eines der ersten Onkologischen Spitzenzentren Deutschlands und einer von nur vier deutschen universitären Anbietern der Protonentherapie gehört Dresden zu den führenden Standorten der deutschen Hochschulmedizin. Die hier versammelte wissenschaftliche und medizinische Kompetenz war ein entscheidender Grund dafür, dass Dresden neben Heidelberg zum Standort des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) ernannt wurde. Getragen wird das NCT Dresden vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität Dresden und dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR).

Kern des NCT ist es, Forschung und Krankenversorgung so eng wie möglich zu verknüpfen. Damit können Krebspatienten in Dresden und Heidelberg auf dem jeweils neuesten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse behandelt werden. Gleichzeitig erhalten die Wissenschaftler durch die Nähe von Labor und Klinik wichtige Impulse für ihre praxisnahe Forschung. Beide Standorte gemeinsam wollen das NCT in den kommenden Jahren zu einem internationalen Spitzenzentrum der patientennahen Krebsforschung und der Krebstherapie entwickeln.

Kern des NCT ist es, Forschung und Krankenversorgung so eng wie möglich zu
verknüpfen.
Sichtbar wird das NCT Dresden nun auch durch einen Neubau, für den wir in dieser Woche den Grundstein legen konnten. Bis 2019 entsteht auf dem Gelände des Universitätsklinikums ein Gebäude, das eine vielseitige Forschungsplattform und Laboratorien, Räume für Patientenstudien sowie für medikamentöse Behandlungen und Strahlentherapie beherbergen wird.

In den Neubau zieht mit dem „Operationssaal der Zukunft“ auch ein besonderer Forschungsbereich ein, in dem Instrumente und Geräte digital vernetzt sind und wichtige Daten für computergestützte Assistenzsysteme und die robotergestützte Krebschirurgie gewonnen werden. Der OP wird räumlich eng mit innovativen Bildgebungsmethoden und Strahlentherapie- Einheiten verbunden sein. Rund 200 Wissenschaftler und forschende Ärzte werden in dem neuen Gebäude arbeiten – unter einem Dach mit Krebspatienten, die hier mit neuesten Methoden behandelt werden.

Auch durch seine räumliche Lage wird sich der Neubau zu einem Kristallisationspunkt der onkologischen Forschung und Versorgung entwickeln. Das Gebäude liegt in direkter Nachbarschaft zum Knochenmarktransplantations- Zentrum und der Kinderonkologie des Universitätsklinikums Dresden und ist baulich unmittelbar mit dem „Universitäts KrebsCentrum“(UCC) verbunden; das „OncoRay – Nationales Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie“ und die Protonentherapieanlage sind nur wenige Schritte entfernt. Für die Errichtung des NCT-Gebäudes stellt der Freistaat Sachsen 22 Millionen Euro bereit. Die jährliche Förderung des Dresdner Standortes beläuft sich ab 2019 auf 15 Millionen Euro. Diesen Betrag bringen Bund und Freistaat im Verhältnis 90 zu 10 Prozent auf.

Ich freue mich, den NCT-Ausbau als Wissenschaftlicher Vorstand des DKFZ an den beiden Standorten Heidelberg und Dresden intensiv zu begleiten. Die richtungsweisende Struktur des NCT trägt entscheidend dazu bei, dass wir bei der Bekämpfung der Krankheit Krebs auch weiterhin Fortschritte zum Wohl der Patienten erzielen können.

Prof. Michael Baumann
Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ)

Köstliche Sommerzeit

120 frische & leichte Rezepte für unbeschwerte Tage

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Lange Abende mit Freunden auf dem Balkon, ein Picknick im Grünen, ein Grillfest mit der Familie im Garten - der Sommer ist die Jahreszeit für Partys und Feste unter freiem Himmel. „Köstliche Sommerzeit“, das Kochbuch der Stiftung Warentest, bietet dafür die passenden Menüs mit insgesamt 120 leicht nachkochbaren Rezepten - für kleine Runden oder große Sommerfeste. Eine Party auf dem Balkon mit Knoblauchkartoffeln, Rosmarinbrot und Haselnusscreme gelingt mit diesem Buch genauso leicht wie ein unkompliziertes Picknick mit Pizzaschnecken, grüner Eiercreme und Erdbeeren auf einer grünen Sommerwiese.

Das Buch gibt hilfreiche Tipps für Menüfolgen, Büffetideen und passende Getränke und macht mit seinen stimmungsvollen Bildern Lust, die warme Jahreszeit mit lieben Menschen und tollem Essen so richtig zu genießen.

160 Seiten, ISBN: 978-3-86851-436-0, 24,90 €

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