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Sonderveröffentlichung

Hilfe bei Nackenschmerz & tauben Händen

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Mit Blick durch das Mikroskop setzen Dr. med. Rautenberg und Dr. med. Dymora einen Platzhalter 
zwischen zwei Wirbelkörpern. Foto: Kristin Wollbrandt
Bei ersten Anzeichen einen Arzt aufsuchen

Bereits bei einfachen Tätigkeiten versagten die Hände von Astrid Kogler*. „Es ging so weit, dass ich Jacken nicht mehr zuknöpfen konnte“, sagt die 65-Jährige. Neben diesen Störungen der Feinmotorik litt sie über Wochen an Nackenund Schulterschmerzen, bis sie schließlich auch beim Gehen eine Unsicherheit bemerkte und ihren Hausarzt aufsuchte. Der hatte direkt den richtigen Riecher und veranlasste eine Magnetresonanztomographie (MRT) der Halswirbelsäule. Der Befund: Astrid Kogler litt unter einer abnutzungsbedingten, schweren Einengung des Rückenmarkkanals im Bereich der Halswirbelsäule. Mit dieser Aussage wurde sie in die Neurochirurgische Praxis des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Pirna überwiesen.

Niedergelassene Spezialisten als erster Anlaufort

„In der Praxis erfolgte eine weitere ausführliche Untersuchung und in diesem Fall auch eine neurologische Abklärung, in der weitere Befunde erhoben wurden“, erklärt Dr. med. Jörg Rautenberg, Neurochirurg im MVZ Pirna und Leitender Oberarzt des Fachbereichs Wirbelsäulenchirurgie am HELIOS Klinikum Pirna. „Nachdem ein eindeutiger Befund festgestellt wird, überprüfen wir, ob eine Operation notwendig ist und besprechen diese Option ausführlich mit den Patienten“, erklärt der Mediziner. In Pirna warten seine Patienten zwei bis drei Wochen auf einen OP-Termin. Haben die Patienten jedoch bereits Lähmungserscheinungen, wird unter Umständen noch schneller agiert.

Operation um Enge zu beheben


Gemeinsam mit Dr. med. Mathias Dymora, seit 1. April neuer neurochirurgischer Oberarzt am HELIOS Klinikum Pirna, wird entschieden, ob eine Operation der Halswirbelsäule von vorn oder von hinten erfolgt. „Das hängt ganz von der Lage und Ausdehnung der Einengung ab. Sind wenige Segmente betroffen, wie es bei Frau Kogler der Fall war, operieren wir meist von vorn. Ist die Einengung längerstreckig oder handelt es sich um eine Einengung durch verdicktes Bindegewebe, erfolgt die Operation von hinten. So wird aber nur bei circa 20 Prozent der Patienten vorgegangen“, erklärt Dymora. Bei Astrid Kogler wurden zwei abgenutzte Bandscheiben entfernt, die zur Einengung des Wirbelkanals geführt haben. Stattdessen wurden ihr zwei Platzhalter aus hochfestem Kunststoff und eine Platte zur Stabilisierung eingesetzt. Das schränkt die Beweglichkeit der Halswirbelsäule nur sehr gering ein. „Die Patienten bemerken diese Einschränkung zumeist nicht, da eine Kopfdrehung weiterhin möglich ist“, sagt Dymora.

Nachbetreuung zur Ergebniskontrolle


Nach der Operation blieb Astrid Kogler noch knapp eine Woche im HELIOS Klinikum Pirna. Danach schloss sich eine Rehabilitationsmaßnahme an. Heute, sechs Wochen nach der Operation, sitzt sie – ohne Nackenschmerzen und mit verbesserter Feinmotorik – zur Befundkontrolle wieder bei Dr. Rautenberg.

* Name von der Redaktion geändert

www.helios-kliniken.de/pirna

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Dr. med. Jens-Peter Sieber

Chefarzt Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie

Telefon (03501) 71 18-5301
jens-peter.sieber@helios-kliniken.de


HELIOS Klinikum Pirna
Struppener Straße 13 · 01796 Pirna
Veranstaltungshinweis: Faszination Plastische Chirurgie

Mittwoch, den 14. Juni 2017 16:30 Uhr im Konferenzraum des HELIOS Klinikums Pirna

Der neue Chefarzt Dr. med. Sieber bietet einen Einblick in das breite Spektrum der Plastischen Chirurgie, stellt das neue Leistungsspektrum seiner Abteilung vor und beantwortet Fragen zu Indikationen, Operationen und modernsten Techniken in seinem faszinierenden und umfassenden Fachgebiet.


Wieder gern in den Spiegel schauen

Schönheit liegt im Auge des Betrachters

Jeder Mensch hat ein ganz eigenes Schönheitsempfinden. Um diesem gerecht zu werden, wird zu unterschiedlichen Mitteln gegriffen. Einige suchen dabei auch Kliniken auf. Im HELIOS Klinikum Pirna wenden sich Patienten, die mit ihrem Äußeren unzufrieden sind, an Dr. med. Jens-Peter Sieber, Chefarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie. Der 49-Jährige ist seit dem 1. Mai neuer Chefarzt und stammt ursprünglich aus Baden-Württemberg. „Für viele Menschen ist das Leid, das ein Patient verspürt, wenn er schwer krank ist, nachvollziehbar. Auch Menschen, die mit ihrem Äußeren unzufrieden sind, leiden. Für diese Patienten bin ich und mein Team da“, sagt Dr. Sieber.

Von der Brustchirurgie bis zur Körperstraffung nach Gewichtsverlust

Ein Leid kann schon von einem störenden Muttermal, das man täglich morgens im Spiegel sieht, ausgehen oder von einer Fettschürze, obwohl Patienten doch stolz auf eine Gewichtsreduktion sein sollten.

„Wir kümmern uns um Patienten nach Tumoroperationen an der Brust und mit behindernden Hautlappen“, so Dr. Sieber. Das Angebot der Pirnaer Klinik, einer der wenigen Abteilungen dieses speziellen Fachgebietes in Sachsen, umfasst fast das gesamte Spektrum der plastischen Chirurgie. Die klinischen Schwerpunkte liegen dabei in der Brust-, Adipositas-, Mikro- und Handchirurgie sowie der Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie. „Zusätzlich versorgen wir auch akute Verletzungen und deren Folgen; sei es nach Unfällen, Verbrennungen oder Hundebissen“, sagt der Mediziner.

Das Leistungsspektrum der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie

Brustchirurgie
- Bruststraffung, -vergrößerung, -verkleinerung
- Korrektur von Asymmetrien
- Wiederherstellung nach Brustkrebs

Straffungsoperationen/Körperkonturierung
- Bauchdecken-, Oberarm-, Oberschenkel-, Gesäß-, Schamhügelstraffung
- Ganzkörperstraffung
- Fettschürzenentfernung
- Fettabsaugung
- Therapie bei Lipödem und M. Madelung
- Schweißdrüsenentfernung bei übermäßigem Schwitzen

Behandlung von Problemwunden
- Narbenkorrektur
- Bauchwandbrüche
- Chronische Brustbeinentzündungen
- Dekubitus
- Knochenentzündung
- Verbrennungen
- Ulcus cruris

Handchirurgie
- Karpaltunnelsyndrom
- Schnellender Finger
- M. Dupuytren
- Tennisellenbogen
- Nervenkompressionssyndrome

Weichteilchirurgie im Gesicht
- Entfernung von Hauttumoren und Melanomen
- Reanimation des Gesichtes bei Lähmung des Fazialisnervs
- Ohrrekonstruktionen

Ästhetische Gesichtschirurgie
- Gesichts-, Stirn-, Hals- und Wangenstraffung
- Lidkorrektur
- Tränensackkorrektur
- Ohrkorrektur
- Faltenbehandlung
- Behandlung nach Hauttumoren

Praxis in Heidenau

Ab dem 1. Juni finden Patienten neben der neurochirurgischen Praxis in Pirna auch in Heidenau einen niedergelassenen Facharzt für Neurochirurgie. Dann wird Dr. med. Mathias Dymora dienstags Sprechstunden auf der Ringstraße 4 anbieten. Termine können ab sofort unter Tel.: (03501) 71 18-6001 vereinbart werden.
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Dr. med. Jörg Rautenberg

Ltd. Oberarzt Neurochirurgie Master-Zertifikat Wirbelsäulenchirurgie der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG)

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Dr. med. Mathias Dymora

Oberarzt Neurochirurgie Basis-Zertifikat Wirbelsäulenchirurgie der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG)

Telefon (03501) 7118-6001
neurochirurgie.pirna@helios-kliniken.de

HELIOS Klinikum Pirna
Struppener Straße 13 · 01796 Pirna