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Sonderveröffentlichung

Brustkrebs: Vorsorge ist wichtig


Mit rund 70 000 Neuerkrankungen pro Jahr ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens daran. Für eine erfolgreiche Therapie ist es von Vorteil, wenn die Krankheit möglichst früh erkannt wird, dann ist der bösartige Tumor meist noch klein und hat noch keine Metastasen gebildet. Örtlich begrenzte Brustkrebserkrankungen können durch eine Kombination aus Operation, Bestrahlung und medikamentöse Behandlung meist erfolgreich therapiert werden. „Die Maßnahmen zur Brustkrebsfrüherkennung zielen darauf ab, bösartige Tumoren so frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, dass die Heilungschancen möglichst groß sind“, erklärt Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums. „Die gesetzliche Brustkrebs-Früherkennung wird in Deutschland von allen Krankenkassen bezahlt.“ So können Frauen ab 30 einmal pro Jahr eine Tastuntersuchung bei einer Frauenärztin oder einem Frauenarzt wahrnehmen. Dabei werden Brust und Achselhöhlen abgetastet und auch optisch auf Veränderungen untersucht. Im Alter von 50 bis 69 Jahren wird jede Frau alle zwei Jahre zur Mammographie in ein Untersuchungszentrum eingeladen, wo die Brüste mit niedrig dosierter Strahlung geröntgt werden. Gibt es Auffälligkeiten, folgen weitere Untersuchungen. Frauen mit erhöhtem Risiko, etwa bei den erblichen Formen von Brustkrebs, können auch schon früher und häufiger untersucht werden. djd

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