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sz-online.de - Sächsische Zeitung [online]
Sonderveröffentlichung
20.10.2017

Die angemessene Bestattung

Sich zu Lebzeiten darüber im Klaren zu sein, wie man bestattet werden möchte, das erspart den Angehörigen eine Sorge. Die Bestattungsart hängt von persönlichen Neigungen, der Religionszugehörigkeit oder der allgemeinen Weltanschauung der oder des Verstorbenen ab. Gibt es keine Willenserklärung dazu, dann entscheiden nach dem sächsischen Gesetz über das Friedhofs- und Bestattungswesen in der vorgegebenen Reihenfolge der Ehegatte oder Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, Kinder, Eltern, Geschwister, der nichteheliche Lebenspartner, sonstige Sorgeberechtigte, Großeltern, Enkelkinder oder sonstige Verwandte bis zum dritten Grad, wo und wie der oder die Verstorbene bestattet werden soll.

Sich in einer ruhigen Stunde einmal darüber Gedanken zu machen, ist also durchaus nützlich. Auch deshalb, weil nicht jeder nach dem Wegfall des Sterbegelds seine Angehörigen mit den Kosten einer Bestattung belasten möchte. Außerdem bringt es die Mobilität unserer Gesellschaft mit sich, dass Kinder immer häufiger nicht in der Nähe ihrer Eltern leben und nach deren Tod die Grabpflege zum Problem werden kann. Dafür lässt sich – auch finanziell – vorsorgen und zugleich die Art der Bestattung festlegen. Für die Beisetzung eines Sarges oder einer Urne besteht in Deutschland Friedhofszwang.

Bestattungsunternehmen Schröter